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    <title>Bolzplatz (&quot;Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding!&quot; (G. Trapattoni)) : Rubrik:Kommerz vs. Sport</title>
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    <description>&quot;Fußball ist Ding, Dang, Dong. Es gibt nicht nur Ding!&quot; (G. Trapattoni)</description>
    <dc:publisher>Dülp</dc:publisher>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:date>2007-10-21T23:28:53Z</dc:date>
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    <title>Bolzplatz</title>
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  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/4365893/">
    <title>Trikots für die Hälfte?</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/4365893/</link>
    <description>Heute gab&apos;s einen sehr interessanten Artikel im Handelsblatt. Ein Portrait über den Chef von &quot;do you football&quot;. Wem das nichts sagt: Das ist der Ausrüster von St. Pauli und dem FC Augsburg, Das ist erstmal nichts Besonderes. Aber sobald man sich die Trikotpreise bei den beiden Vereinen anschaut, erkennt man, dass da etwas anders läuft als anderswo. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Firma ist mit einem klaren Statement in die Ausrüstung von Profi-Mannschaften eingestiegen. Man will den Fans ein Saison-Trikot zum erschwinglichen Preis anbieten und betrachtet die Politik der üblichen Ausrüster als Abzocke. 69 Euro für ein Shirt ist in den Augen der Geschäftsleitung völlig abgehoben von der finanziellen Situation der Fans. Das Ziel war, ein Shirt in der gleichen Qualität zum halben Preis zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ergebnis erreichte fast die Zielsetzung: Ein Shirt für 39 Euro. Und im Fall von St. Pauli resultierte eine 600-prozentige Steigerung des Stückverkaufs. Statt zuvor 3.000 Hemden sollen 18.000 über den Tisch gegangen sein. Wohlgemerkt in der Saison vor dem Aufstieg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist dabei die Politik der Firma: Auf &quot;große&quot; Vereine hat sie keinen Bock. Einen FC Köln würde sie im Moment nicht ausrüsten. Selbst die Verhandlungen mit Hansa Rostock hat sie abgebrochen. Der Geschäftsführer ist der Ansicht, dass er sich über die Kleinen hocharbeiten muss und vor allem dort seine Marktlücke ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder, angesichts der Summen, die ein Ausrüster zahlen muss, um in das Geschäft zu kommen. Normalerweise geht er in Vorleistung und muss gucken, wie er seine Kohle wieder rausbekommt. Bei &quot;do you football&quot; wird wenig bis gar nichts gezahlt, aber Ausrüster und Verein teilen sich die Gewinne.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-19T21:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/3303135/">
    <title>Abzocke 2.0</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/3303135/</link>
    <description>Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Fantasie einige Firmen entwickeln, wenn es darum geht, ihre Kunden abzuziehen. Schwer angesagt ist seit Neuestem, die Staffeln von Fernsehserien nur noch häppchenweise anzubieten - und zwar zu dem Preis, den vor nicht allzu langer Zeit eine komplette Staffel gekostet hat. Ganz schön bitter: Da warte ich knappe vier Jahre auf die die zweite Hälfte von Twin Peaks und soll dann &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Twin-Peaks-zweite-Season-Teil/dp/B000K2VKC0/sr=8-1/qid=1171061212/ref=pd_ka_1/302-3945696-8356004?ie=UTF8&amp;s=dvd&quot;&gt;das hier&lt;/a&gt; kaufen. Nee Leute, ohne mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo wir gerade bei Höhepunkten des Kapitalismus sind, bekomme ist die Kurve zum Fußball schnell. Ich sage nur EA Sports. Wie üblich soll der neue Fußball Manager richtig übel verbuggt sein. Doch statt wie bisher einen Patch bereit zu stellen, hatte EA etwas besseres zu tun: Einen Patch bereit zu stellen und &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Fussball-Manager-07-Verl%C3%A4ngerung-DVD-ROM/dp/B000MMN6RK/sr=8-2/qid=1171061772/ref=pd_ka_2/302-3945696-8356004?ie=UTF8&amp;s=videogames&quot;&gt;19,99 dafür zu verlangen&lt;/a&gt;. Die Fehler sind dann zwar immer noch im Spiel, dafür hat man aber ein paar Statistiken und überflüssige Funktionen mehr. Wer clever ist, kauft sowieso die Vorjahresversion, geändert hat sich eh nix.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-09T22:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/3287827/">
    <title>Liverpool gehört jetzt den Amis</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/3287827/</link>
    <description>Dass ein Sportverein jemandem gehören kann - mit diesem Konzept kann ich mich einfach nicht anfreunden. Deswegen tut mir die Schlagzeile &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/fussball/intligen/startseite/artikel/361199/&quot;&gt;&quot;Reds: Übernahme perfekt&quot;&lt;/a&gt; schon weh. Vor allem, wenn die Käufer Sportvereine sammeln wie andere Leute Fußball-Bilder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amerikaner sind in ihrer Wortwahl wenigstens ehrlich. Statt Verein heißt es dort &quot;Franchise&quot;. Die Indianapolis Colts sind für die Liga also sowas wie die Filiale für McDonalds. Wenn schon solche ein Kapitalismus, dann bitte wie in &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Green_Bay_Packers&quot;&gt;Green Bay.&lt;/a&gt; Nur aus einem einzigen Grund gibt es seit 1919 in dieser Kleinstadt durchgehend ein NFL-Team: Die Mannschaft gehört den gut 100.000 Einwohnern (von denen übrigens knapp 70% in das Stadion passen). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn mein Verein irgendwann zum Verkauf stünde: Ich würde ein paar Riesen reinschmeissen, um ihn für uns Fans zu sichern und nicht irgendwelchen amerikanischen Großkapitalisten, arabischen Scheichs oder russischen Oligarchen zu überlassen.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2007-02-06T17:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/2981774/">
    <title>Unser Fußball: Unterstützung erwünscht</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/2981774/</link>
    <description>Meinen heutigen Beitrag findet ihr mal wieder auf &lt;a href=&quot;http://unser-fussball.de/2006/11/24/fusballmanager-vs-dfl-editierfunktion-ist-bose/&quot;&gt;www.unser-fussball.de&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktion kommt langsam in der Öffentlichkeit an. Mittlerweile haben unter anderem gmx, web.de und das ORF über uns berichtet. Umso cooler wäre es, wenn Ihr uns mit Eurer Unterschrift &lt;a href=&quot;http://unser-fussball.de/2006/10/31/unterstutzer/&quot;&gt;hier &lt;/a&gt;unterstützt.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-24T21:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/2924179/">
    <title>Anpacken statt lamentieren</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/2924179/</link>
    <description>Meinen heutigen Post gibts auf &lt;a href=&quot;http://unser-fussball.de/2006/11/12/anpacken-statt-lamentieren/&quot;&gt;Unser Fußball&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-12T16:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/2884764/">
    <title>Einsatzgarantie für Umsatzbringer?</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/2884764/</link>
    <description>Was machte in Verein, der kein Verein mehr ist sondern ein Unternehmen, mit einem Spieler, der eigentlich zu schlecht ist, aber aufgrund seiner Popularität immense Erlöse bringt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darf der Trainer so einen Jungen feuern, oder muss der Verein aus betriebswirtschaftlicher Sicht dem Trainer vorschreiben, ihn einzusetzen? Ist eine AG ihren Aktionären sogar schuldig, den Mann zu halten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fiel mir gerade so ein, als ich über &lt;a href=&quot;http://www.sport1.de/de/sport/artikel_502439.html&quot;&gt;Beckham und Real &lt;/a&gt;nachdachte.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-02T18:50:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/2736276/">
    <title>Warum verdienen Stürmer mehr?</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/2736276/</link>
    <description>In der FAZ erklärt ein echter Volkswirtschaftsprofessor, warum Fußballstars so viel verdienen. Und er erklärt, warum Stürmer im Durchschnitt mehr verdienen als Mittelfeldspieler: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Offensichtlich sind Stürmer knapper als Mittelfeldspieler.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abwehrspieler verdienen weniger als Mittelfeldspieler und Torhüter sind am schlechtbezahltesten. Da wage ich doch mal eine Gegenthese:  Ich behaupte, dass Stürmer am meisten verdienen, weil ihr Anteil am Erfolg am offensichtlichsten ist. Mit einem Top-Goalgetter kann man sich relativ sicher Erfolg kaufen. Ein Klose ist 10 Tore besser als ein Neuville. Bei Abwehrspielern, mehr noch bei Torhütern ist es mit objektiven Mitteln kaum zu messen, wie viel Tore weniger die Mannschaft durch sie kassiert. Deswegen haben diese Spieler weniger handfeste Argumente bei den Vertragsverhandlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, irgendein Ökonom da draußen, der es besser weiß?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;http://www.soccer-warriors.de/index.php/2006/09/28/warum-verdienen-fussballer-soooo-viel-geld/&quot;&gt;Fritten, Fußball &amp; Bier&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-09-28T19:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/2089282/">
    <title>Die G-14-Superliga</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/2089282/</link>
    <description>Kommt die europäische Superliga? Ein Ökonom sagt, es sei beinahe unausweichlich.  Aber nur beinahe. &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/pshb/fn/relhbi/sfn/buildhbi/cn/GoArt!204047,301116,1086018/SH/0/depot/0/index.html&quot;&gt;&quot;Machtkampf am Spielfeldrand&quot;&lt;/a&gt; auf Handelsblatt.com.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-30T10:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/1814571/">
    <title>FC Adidas</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/1814571/</link>
    <description>Über diese Erkenntnis wird Uli Hoeneß lange meditiert haben: &quot;Ballack geht nur aus finanziellen Gründen.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu ist mir hingegen die &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,409950,00.html&quot;&gt;Art und Weise&lt;/a&gt; wie Spielerberater Michael Becker die Nachfrage mehrerer Märkte kombiniert, um einen optimalen Preis für die Arbeitskraft seines Schützlings zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schloss einen so dicken Deal mit Adidas ab, dass Ballack nur noch für ein Adidas-Team auflaufen darf - und das bis 2012. Ich hab nicht sämtliche Ausrüster-Verträge der Champions-League-Vereine im Kopf, aber allzu viele werden da nicht übrig bleiben. Etwa ein Viertel, schätze ich. Wenn weniger Clubs für den Spieler in Frage kommen dann herrscht weniger Nachfrage und als Folge, klar, wird sein Gehalt  weniger hoch ausfallen. In der Summe mit dem Adidas-Salär dürfte die Geldmenge, die auf Ballacks Konto landet, dennoch am oberen Limit des Möglichen liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeichnet sich da ein neuer Trend ab? Dass sich die Ausrüster ihre eigenen All-Star-Teams zusammenkaufen und über die Stars bestimmen können? Seit Jahren schon erwecken die opulent produzierten Werbespots genau diesen Eindruck. Dort werden die Fußballer nicht in ihrer natürlichen (Vereins-)Umgebung sondern im Corporate Design präsentiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre vielleicht der nächste konsequente Schritt zu Durchkapitalisierung des Sports. Die Konzerne schieben ihren Vereinen aus ihren Pools die Spieler zu - qualitativ gestaffelt nach Marketingpotential des Clubs. Und 2020 spielt dann Puma Madrid gegen Umbro London. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber halt - ich werde wieder zynisch. Am Ende wechselt doch nur Ballack zum FC Abramovitsch und sitzt dort auf der Bank. Totes Kapital nennt man das dann, glaub ich.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-10T19:07:20Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/1641722/">
    <title>Blatter und die Rasenmähermethode</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/1641722/</link>
    <description>Die FIFA lässt mal wieder&lt;a href=&quot;http://www.sport1.de/coremedia/generator/www.sport1.de/Sportarten/Fussball/Sonstiges/Berichte/Hintergrund/fus_20son_20blatter_20reduzierung_20nationaler_20ligen_20auf_2016_20teams_20mel.html&quot;&gt; großartige Pläne&lt;/a&gt; verlautbaren. Zum Beispiel die Reduzierung aller nationalen Ligen auf 16 Mannschaften. Der Markt (also wir Fans) vertrage nicht soviel Fußball. Würde man Sepp Blatter die Gründe für seine Reformvorschläge glauben, bliebe nur ein Schluss: Er und der gemeine Fußballfan leben in zwei verschiedenen Welten. Aber eigentlich geht es ja nicht um das Publikum, sondern um die Geschäfte. An den nationalen Ligen verdient die FIFA eben nicht in für sie ausreichendem Maße. Stattdessen werden so attraktive Wettbewerbe wie die WM für Vereinsmannschaften geschaffen. Für die interessiert sich in Europa zwar weder ein Club noch ein Zuschauer, dafür eignet sie sich gut um den asiatischen oder nordamerikanischen Markt anzufixen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Gegenvorschlag, um den Angebotsüberschuss zu beseitigen: Weg mit der Gruppen-Phase im Uefa-Cup und in der Champions-League, weg mit dem UI-Cup, weg mit Liga-Pokal, weg mit Werbetourneen für Großsponsoren. Für den Overkill sorgen pro Nation nur drei bis fünf Vereine, die beinahe wöchentlich Dienstags und Mittwochs auf internationaler Ebene spielen dürfen/müssen. Alles was nationale Mittelklasse oder weniger darstellt, hat nur die Liga. Und die sollte den Fans dieser Vereine in der aktuellen Form erhalten bleiben. Ich bin jedenfalls nicht scharf darauf, München gegen Trondheim oder Mailand gegen Rio de Janeiro zu sehen. Ich will Gladbach, und zwar 34 Mal pro Saison.&lt;strike&gt;&lt;strike&gt;&lt;/strike&gt;&lt;/strike&gt;</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-02T12:13:28Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/1351443/">
    <title>Der Unterschied zwischen Bayern und Juve...</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/1351443/</link>
    <description>...beträgt ca. 47,33 Millionen Euro pro Saison - wenn&apos;s gut läuft für München. Beide Vereine haben neue Fernsehverträge über die Ligarechte abgeschlossen. Bayern im &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=3100&amp;object=325787&amp;liga=1&amp;saison=2005%2F06&amp;spieltag=17&amp;gruppe=20590&quot;&gt;Verbund &lt;/a&gt;mit den anderen Mannschaften, Juve per &lt;a href=&quot;http://www.kicker.de/content/news/artikel.asp?folder=8100&amp;object=325795&amp;liga=1&amp;saison=2005%2F06&amp;spieltag=17&quot;&gt;Einzelvermarktung&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das gut für Juve? Im Moment vielleicht. Ohne ernstzunehmende Gegner werden die Begegnungen in der Serie A mittelfristig wohl  wenig spannend sein. Mal abwarten, wie sich das auf die Zuschauerzahlen auswirken wird.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2006-01-02T20:46:47Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/1310129/">
    <title>10 Dinge, die Anleger mit ihren Premiere-Aktien machen können</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/1310129/</link>
    <description>1. Sich die Tränen damit trocknen&lt;br /&gt;
2. Nach dem Frustsaufen heute abend der Bedienung als Trinkgeld geben&lt;br /&gt;
3. Sich auf der Parkbank damit zudecken, wenn man alles auf eine Karte gesetzt hatte&lt;br /&gt;
4. Weihnachtsgeschenke drin einpacken&lt;br /&gt;
5. Nach Unterföhring fahren, das Papier in Benzin tauchen,in Brand setzen und die Sender-Zentrale damit abfackeln&lt;br /&gt;
6. Ein hübsche Collage daraus machen, einrahmen und an die Wand hängen&lt;br /&gt;
7. Verkaufen, den Erlös bei einem zwielichtigen Wettbüro einsetzen, Außenseitertipps bei sämtlichen Pokalspiele heute abend platzieren und beten&lt;br /&gt;
8. In die nassen Winterschuhe stecken, damit das Leder schneller trocknet und nicht brüchig wird.&lt;br /&gt;
9. Sich eine Papiertüte daraus basteln und sie über den Kopf ziehen, um auf der Straße nicht von Bekannten erkannt und ausgelacht zu werden.&lt;br /&gt;
10. Einen Abschiedsbrief auf der Rückseite schreiben.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-21T15:20:41Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://bolzplatz.twoday.net/stories/1275605/">
    <title>Happy Birthday - 10 Jahre Bosman</title>
    <link>http://bolzplatz.twoday.net/stories/1275605/</link>
    <description>Genug geheult, 10 Jahre sind genug. Seitdem steht der Name eines unterklassigen belgischen Kickers für die Kommerzialisierung des Sports wie Tempo für Taschentücher oder Nutella für Nuss-Nougat-Creme. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seitdem, sagt man, sei die Hierarchie in den Ligen zementiert. Beim genaueren Hinsehen jedoch muss man festhalten, dass es in der Bundesliga eigentlich nicht viel anders läuft als vorher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der  Schlusstabelle 95/96 belegten Rostock, der KSC und 1860 die Plätze 6 bis 8. Freiburg, Düsseldorf und St. Pauli tummelten sich im Mittelfeld. Heute kratzen Wolfsburg oder Hannover an den Uefa-Cup-Plätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klar, die Mannschaften, die ganz oben spielen, sind immer noch dieselben. Aber waren sie es auch nicht schon vor dem Bosman-Urteil? Bayern natürlich. Hamburg, Dortmund, Schalke. Bei den Vereinen, die sich in die unteren Regionen verabschiedet haben, kann man, ohne sich das Hirn zu zermartern, die Fehler benennen, die zum Absturz geführt haben. Frankfurt zum Beispiel. Erst ließ der Vorstand es zu, dass Jupp Heynckes das gesamte Spielerkapital suspendierte. Mit einer dicken Finanzspritze des Vermarkters Octagon hatten die Hessen nichts besseres zu tun, als für einen zweistelligen Millionenbetrag die Granaten Bachirou Salou und Horst Heldt zu verpflichten. Das hat nichts mit Arbeitsrecht, sondern nur mit Inkompetenz zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bremen hingegen hatte deutlich schlechtere Anfangsbedingungen als andere aus der oberen Region, vielleicht ähnliche wie Kaiserslautern, und steht konstant ganz oben. Es liegt also nicht am bösen, bösen System, sondern nur daran, ob man sich anpassen kann und kluge Entscheidungen trifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch  die Überraschungen fehlen nicht. Eigentlich läuft in jeder Saison ein unterschätztes Team zur Hochform auf und mischt die Liga auf. Und das nicht nur in der Bundesliga. Das Endspiel der Champions-League vor zwei Jahren, als Porto gegen Monaco antrat, zeigte, dass Geld keine funktionierende Mannschaft kaufen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag sein, dass das Geld, das ich bezahle, seit Bosman in einer anderen Tasche landet. Aber das ist mir im Endeffekt ziemlich egal.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
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    <title>Verkehrte Welt</title>
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    <description>Es soll Leute geben, die den europäischen Neoliberalismus beklagen und sich nach den sozialmarktwirtschaftlichen Verhältnissen in den USA sehnen. Wer? &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubAEA2EF5995314224B44A0426A77BD700/Doc~EC440164762DC4A2FA40B57BB946690C3~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Sportökonomen&lt;/a&gt;.</description>
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    <title>Support für Violett-Weiß!</title>
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    <description>Man stelle sich folgendes vor: Ein dicker Sponsor, sagen wir Coca Cola, kommt auf Borussia Mönchengladbach zu und sagt: &quot;Wir geben euch einen Haufen Geld, soviel wie euer neues Stadion gekostet hat, damit wir bei euch als Sponsor einsteigen dürfen.&quot; Rolf Königs sagt: &quot;Geil, nehm ich. Was sollen wir dafür machen?&quot;. Der Konzern sagt: &quot;Gar nicht viel. Nur dürft ihr fortan nicht mehr Borussia Mönchengladbach heißen, sondern Coca Cola Mönchengladbach.&quot; Rolf Königs sagt: &quot;Scheiße, das ist ein verdammt hoher Preis, aber wir zahlen ihn. Schließlich wollen wir in den Europa Cup.&quot; Die Fans ballen die Faust in der Tasche, aber hey: Wenn&apos;s aufwärts geht - okay.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Tage später kommt Coca Cola mit einem weiteren Angebot zu Königs und sagt: &quot;Wir kaufen euch krasse Spieler. Sagen wir Milan Baros, Sammy Kouffour und Tomas Rosicky.&quot;  Rolf Königs rinnt der Geifer die Backe runter und antwortet: &quot;Haben! Haben! Aber welche Gegenleistung erwartet ihr?&quot; Die Coca-Cola-Vertreter lächeln beschämt und flüstern: &quot;Fast gar nix. Ihr lauft lediglich nicht mehr in grün-schwarz-weiß, sondern in rot-weiß auf. Du weißt schon Rolf,  das erhöht die Corporate Identity.&quot;  Königs, duch das Rascheln der Euro-Scheine gefügig gemacht, zeichnet auch dieses Abkommen ab. Die Fans lesen es in der Zeitung und denken sich &quot;Moment mal - Coca Cola Mönchengladbach - rot weiße Trikots -da stimmt irendwas verdammt nochmal nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also protestieren sie und sagen Rolf Königs: &quot;Hömma Alter, das war ziemlich Scheiße, was du da gemacht hast. &quot; Rolf Königs rechtfertigt sich. &quot;Ist doch alles gar nicht so schlimm. Guckt mal hin. Wir haben geile Spieler, werden total steil gehen und außerdem seid ihr viel zu sentimental.&quot; Die Fans sagen: &quot;Wir wollen schon gerne steil gehen. Aber wir haben gar keinen Verein mehr, mit dem das möglich wäre.&quot; Königs wehrt ab: &quot;Das ist doch immer noch derselbe Verein. Nur mit einem anderen Namen und mit anderen Trikots. Guckt doch mal auf die Website.&quot; Die Fans gucken auf die Website, und da steht statt einer Raute der Coke Schriftzug mit der Unterzeile &quot;gegründet 2005&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fans kriegen einen dicken Hals und gründen eine Initiative, damit der Verein wieder in den alten Farben spielt. Die Jungs von Coca Cola haben gar keinen Bock darauf und erteilen allen Fans, die in der Initative aktiv sind, Stadionverbot. &quot;Doofe Typen&quot; denken die Brause-Vertreter. &quot;Die hätten bestimmt gar kein Verständnis für die ganzen tollen Ideen, die wir haben.&quot; Und dann lassen sie das Spiel live von einem hyperaktiven Einheizer im Stadion kommentieren. Bis der Schiedsrichter darauf hinweist, dass man das eigentlich gar nicht darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klingt völlig abgedreht? Ja&lt;br /&gt;
Ist das tatsächlich passiert? Ja. Allerdings nicht in Mönchengladbach, sondern bei Austria Salzburg. Die waren zwar ein Abstiegskandidat, bis Red Bull den Verein gekauft hat, aber sie hatten Stolz. Sie waren zwar nicht begütert, waren ein Durchschnittsmannschaft, aber sie hatten Würde. Der Club wurde 1933 gegründet und die Vereinsfarben wurden als Abgrenzung zu den Nazis gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Verein ist nichts mehr übrig, außer den Erinnerungen der Fans. Und die müssen sich von den Verantwortlichen&lt;a href=&quot;http://mag.fussball-forum.de/1713/red-bull-salzburg-ein-kommentar&quot;&gt; verspotten lassen&lt;/a&gt;. Zum Beispiel von Geschäftsführer Kurt Wiebach: &lt;cite&gt;Red Bull ist ein Unternehmen, dass im Marketing keine Kompromisse eingeht. Und so wie Jaguar zur Formel 1-Vergangenheit gehört, zählt auch Austria Salzburg zur Geschichte des Fußballs. Damit werden sich die Fans abfinden müssen.&lt;/cite&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder von Trainer Kurt Jara: &lt;cite&gt;Diese Fans gehen mir schon auf die Nerven, die sind vor zehn Jahren noch in kurzen Hosen gegangen und reden von Tradition. Wenn sie einen violett-weißen Klub wollen, dann sollen sie einen gründen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oder von dem Red-Bull-Berater Franz Beckenbauer: &lt;cite&gt;Es ist egal ob man in lila, blau, grün, gelb oder was auch immer spielt, das einzig Wichtige ist, dass die Mannschaft erfolgreich spielt.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sogar die Mindestforderung der Supporter wurde zurück gewiesen: Die Mannschaft sollte ganz in Weiß mit lila Tags des Sponsors auflaufen  und das Stadionverbot gegen die Unterstützer der Initiative Violett-Weiß aufgehoben werden. Red Bull lehnte auch das ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine volle Unterstützung gilt deshalb der &lt;a href=&quot;http://www.violett-weiss.at/&quot;&gt;Initiative Vilolett-Weiß&lt;/a&gt;. An einem der nächsten Spieltage wird eine Solidaritätsaktion in (ich hoffe) allen deutschen Stadien gestartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Kommerzialisierung kommt man nicht an, aber eine Identität darf nicht zerstört werden.</description>
    <dc:creator>Dülp</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bolzplatz.twoday.net/topics/Kommerz+vs.+Sport&quot;&gt;Kommerz vs. Sport&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Dülp</dc:rights>
    <dc:date>2005-08-26T23:20:43Z</dc:date>
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