Trikots für die Hälfte?
Heute gab's einen sehr interessanten Artikel im Handelsblatt. Ein Portrait über den Chef von "do you football". Wem das nichts sagt: Das ist der Ausrüster von St. Pauli und dem FC Augsburg, Das ist erstmal nichts Besonderes. Aber sobald man sich die Trikotpreise bei den beiden Vereinen anschaut, erkennt man, dass da etwas anders läuft als anderswo.
Die Firma ist mit einem klaren Statement in die Ausrüstung von Profi-Mannschaften eingestiegen. Man will den Fans ein Saison-Trikot zum erschwinglichen Preis anbieten und betrachtet die Politik der üblichen Ausrüster als Abzocke. 69 Euro für ein Shirt ist in den Augen der Geschäftsleitung völlig abgehoben von der finanziellen Situation der Fans. Das Ziel war, ein Shirt in der gleichen Qualität zum halben Preis zu machen.
Das Ergebnis erreichte fast die Zielsetzung: Ein Shirt für 39 Euro. Und im Fall von St. Pauli resultierte eine 600-prozentige Steigerung des Stückverkaufs. Statt zuvor 3.000 Hemden sollen 18.000 über den Tisch gegangen sein. Wohlgemerkt in der Saison vor dem Aufstieg.
Interessant ist dabei die Politik der Firma: Auf "große" Vereine hat sie keinen Bock. Einen FC Köln würde sie im Moment nicht ausrüsten. Selbst die Verhandlungen mit Hansa Rostock hat sie abgebrochen. Der Geschäftsführer ist der Ansicht, dass er sich über die Kleinen hocharbeiten muss und vor allem dort seine Marktlücke ist.
Kein Wunder, angesichts der Summen, die ein Ausrüster zahlen muss, um in das Geschäft zu kommen. Normalerweise geht er in Vorleistung und muss gucken, wie er seine Kohle wieder rausbekommt. Bei "do you football" wird wenig bis gar nichts gezahlt, aber Ausrüster und Verein teilen sich die Gewinne.
Die Firma ist mit einem klaren Statement in die Ausrüstung von Profi-Mannschaften eingestiegen. Man will den Fans ein Saison-Trikot zum erschwinglichen Preis anbieten und betrachtet die Politik der üblichen Ausrüster als Abzocke. 69 Euro für ein Shirt ist in den Augen der Geschäftsleitung völlig abgehoben von der finanziellen Situation der Fans. Das Ziel war, ein Shirt in der gleichen Qualität zum halben Preis zu machen.
Das Ergebnis erreichte fast die Zielsetzung: Ein Shirt für 39 Euro. Und im Fall von St. Pauli resultierte eine 600-prozentige Steigerung des Stückverkaufs. Statt zuvor 3.000 Hemden sollen 18.000 über den Tisch gegangen sein. Wohlgemerkt in der Saison vor dem Aufstieg.
Interessant ist dabei die Politik der Firma: Auf "große" Vereine hat sie keinen Bock. Einen FC Köln würde sie im Moment nicht ausrüsten. Selbst die Verhandlungen mit Hansa Rostock hat sie abgebrochen. Der Geschäftsführer ist der Ansicht, dass er sich über die Kleinen hocharbeiten muss und vor allem dort seine Marktlücke ist.
Kein Wunder, angesichts der Summen, die ein Ausrüster zahlen muss, um in das Geschäft zu kommen. Normalerweise geht er in Vorleistung und muss gucken, wie er seine Kohle wieder rausbekommt. Bei "do you football" wird wenig bis gar nichts gezahlt, aber Ausrüster und Verein teilen sich die Gewinne.
Dülp - 19. Okt, 23:08
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