Tales from the Kreisliga Teil 6: Viele Spieler, wenig Punkte
Kenner reiben sich die Augen, wenn sie donnerstags dem Training auf dem staubigen Geläuf am Siegener Giersberg beiwohnen: 35 Spieler tummeln sich da, wo in der letzten Saison bei sonnigem Wetter an einem guten Tag 16 Wackere dem Ball hinterher jagten. Expansion nennt man so etwas. Die gute Stimmung scheint sich rumgesprochen zu haben, die Neuzugänge sind zahlreich. Logische Folge ist ein angeheizter Konkurrenzkampf.
Während sich in der 1. Mannschaft ein 15-Mann-Kader herauskristallisiert hat, ist vor allem in der Reserve die Stimmung unter denen, die hinten an stehen, gedrückt. Kein Wunder: Wer wird schon gerne in der Kreisliga C auf die (imaginäre) Tribüne aussortiert. Fakt ist: Von 20 Leuten können höchstens 14 zum Einsatz kommen.
Doch auch bei der Ersten gibt es keine Persilscheine mehr: Um jeden Stammplatz wird gekämpft - insbesondere im Mittelfeld, wo ein Überangebot herrscht. Die eher phlegmatische Einstellung der letzten Spielzeit ("Was soll ich laufen - ich bin doch eh gesetzt") ist wie weggeblasen. Stattdessen gibt es eisenharte Zweikämpfe, kompromissloses Einsteigen und Sprintduelle bereits beim Fünf gegen Zwei zum Warmmachen.
Genutzt hat das alles leider bisher nichts. Klägliche zwei Punkte aus drei Spielen stehen auf dem Konto. Eine Ausbeute, die der Leistung nicht gerecht wird. In zwei Spielen war der Gegner klar unterlegen, Chancen boten sich zu Hauf, doch immer wieder wurden die alten Schwächen deutlich: Bis zum Sechzehnmeterraum läuft der Ball durch die Reihen, doch dann prallte er wie von einer unsichtbaren Wand ab. Auf der anderen Seite wird der Gegner durch individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten in das Spiel zurück gebracht.
Übermorgen bietet sich die nächste Chance, drei Punkte klar zu machen. Zum ersten Mal werde ich in dieser Saison von Beginn an eingreifen und habe mir natürlich einiges vorgenommen. Das heißt am Samstag kein Bier ab 17.30 Uhr, Alkohol wird nur noch äußerlich in Form von Franzbranntwein angewendet und zum Frühstück ein Mettbrötchen (Ihr wisst schon: rohes Fleisch!) eingeworfen.
Für alle, die gerne Fotos von dem großartigen Trainingslager in Schillingsfürst haben möchten: Die gibts jetzt bei Flickr.
Während sich in der 1. Mannschaft ein 15-Mann-Kader herauskristallisiert hat, ist vor allem in der Reserve die Stimmung unter denen, die hinten an stehen, gedrückt. Kein Wunder: Wer wird schon gerne in der Kreisliga C auf die (imaginäre) Tribüne aussortiert. Fakt ist: Von 20 Leuten können höchstens 14 zum Einsatz kommen.
Doch auch bei der Ersten gibt es keine Persilscheine mehr: Um jeden Stammplatz wird gekämpft - insbesondere im Mittelfeld, wo ein Überangebot herrscht. Die eher phlegmatische Einstellung der letzten Spielzeit ("Was soll ich laufen - ich bin doch eh gesetzt") ist wie weggeblasen. Stattdessen gibt es eisenharte Zweikämpfe, kompromissloses Einsteigen und Sprintduelle bereits beim Fünf gegen Zwei zum Warmmachen.
Genutzt hat das alles leider bisher nichts. Klägliche zwei Punkte aus drei Spielen stehen auf dem Konto. Eine Ausbeute, die der Leistung nicht gerecht wird. In zwei Spielen war der Gegner klar unterlegen, Chancen boten sich zu Hauf, doch immer wieder wurden die alten Schwächen deutlich: Bis zum Sechzehnmeterraum läuft der Ball durch die Reihen, doch dann prallte er wie von einer unsichtbaren Wand ab. Auf der anderen Seite wird der Gegner durch individuelle Fehler und Unkonzentriertheiten in das Spiel zurück gebracht.
Übermorgen bietet sich die nächste Chance, drei Punkte klar zu machen. Zum ersten Mal werde ich in dieser Saison von Beginn an eingreifen und habe mir natürlich einiges vorgenommen. Das heißt am Samstag kein Bier ab 17.30 Uhr, Alkohol wird nur noch äußerlich in Form von Franzbranntwein angewendet und zum Frühstück ein Mettbrötchen (Ihr wisst schon: rohes Fleisch!) eingeworfen.
Für alle, die gerne Fotos von dem großartigen Trainingslager in Schillingsfürst haben möchten: Die gibts jetzt bei Flickr.
Dülp - 9. Sep, 21:09
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