Saisonrückblick: Borussia Mönchengladbach
Wow, Borussia: Wie kann man nur so oft in die Scheisse greifen? Bei keinem anderen Club dürfte das Ergebnis soweit von den Vorhaben abweichen - traurig das als Fan zuzugestehen.
Jede Menge sinnlose Einkäufe haben dem VFL den spöttischen Beinamen Kaufhaus des Westens verliehen. Und genau das widerspricht allem, wofür der Verein bis dato stand. Hätten die Transfers wenigstens Sinn gemacht, der Erfolg hätte dem Verein Recht gegeben. Doch es wurde alles geholt, was nicht bis drei auf der Palme war - egal, ob verletzt, perspektivlos oder ohne Motivation. Am Ende der Saison war entweder alles wieder weg oder immer noch malade.
Aber den größten Schlamassel haben sich die Galdbacher mit den Trainern angetan. Auf den wahrscheinlich talentierten Fach folgte der wahrscheinlich gut gemeinte Advocaat. Am Ende übernahm Köppel als einzige durchsetzbare Lösung das Ruder, obwohl er außer zwei Siegen und drei meist glücklichen Unentschieden zu Null nichts zu bieten hatte.
Wie in den Vorjahren hoffen die Gladbach-Fans, es möge eine Zwischen-Saison gewesen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass man auch in der nächsten Spielzeit höchstens im Mittelfeld rumkrampfen wird, ist groß. Aber selbst das, obwohl es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist ungewiss, aber würde dankbar angenommen. Denn die niedrige Schmerzgrenze der Fans zeigte sich am letzte Spieltag, als die Mannschaft für den Klassenerhalt abgefeiert wurde, als hätte sie gerade den UEFA-Cup-Platz klar gemacht. Und der war es nicht peinlich, sich für die dargebotene Seuchensaison abfeiern zu lassen.
Jede Menge sinnlose Einkäufe haben dem VFL den spöttischen Beinamen Kaufhaus des Westens verliehen. Und genau das widerspricht allem, wofür der Verein bis dato stand. Hätten die Transfers wenigstens Sinn gemacht, der Erfolg hätte dem Verein Recht gegeben. Doch es wurde alles geholt, was nicht bis drei auf der Palme war - egal, ob verletzt, perspektivlos oder ohne Motivation. Am Ende der Saison war entweder alles wieder weg oder immer noch malade.
Aber den größten Schlamassel haben sich die Galdbacher mit den Trainern angetan. Auf den wahrscheinlich talentierten Fach folgte der wahrscheinlich gut gemeinte Advocaat. Am Ende übernahm Köppel als einzige durchsetzbare Lösung das Ruder, obwohl er außer zwei Siegen und drei meist glücklichen Unentschieden zu Null nichts zu bieten hatte.
Wie in den Vorjahren hoffen die Gladbach-Fans, es möge eine Zwischen-Saison gewesen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass man auch in der nächsten Spielzeit höchstens im Mittelfeld rumkrampfen wird, ist groß. Aber selbst das, obwohl es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, ist ungewiss, aber würde dankbar angenommen. Denn die niedrige Schmerzgrenze der Fans zeigte sich am letzte Spieltag, als die Mannschaft für den Klassenerhalt abgefeiert wurde, als hätte sie gerade den UEFA-Cup-Platz klar gemacht. Und der war es nicht peinlich, sich für die dargebotene Seuchensaison abfeiern zu lassen.
Dülp - 9. Jun, 02:41
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