Saisonrückblick: Hansa Rostock
Ein Lob vorweg: Kein Verein hat sich so lange mit ähnlich bescheidenen Mitteln in der ersten Liga gehalten als Rostock. Seit ihrem zweiten Bundesligaaufstieg waren die Ostdeutschen oft bedroht, schafften aber immer wieder den Klassenerhalt und schrammten zweimal nur knapp an der UEFA-Cup-Quali vorbei. Eigentlich war es nur logisch, dass es irgendwann auch die Hansa erwischen würde. Ähnlich wie Freiburg ist sie in einem gewissen Maß darauf angewiesen, dass vieles zusammen passt.
Gerade für Mecklenburg-Vorpommern, die strukturschwächste Region Deutschlands, ist Hansa Rostock eine wichtige Identifikationsfläche und Quelle von gemeinschaftlichem Selbstbewusstsein. Doch gerade da scheint der Zuschauerschnitt von lediglich 19.020 etwas mager.
Eine der Hauptursachen des Abstiegs ist der Weggang von Martin Max. Deutlich wird die Lücke, die der Torjäger hinterlassen hat an der katastrophalen Chancenauswertung von nur 19 Prozent. Warum die Hansa regelmäßig in der zweiten Halbzeit eingebrochen ist (Platz 12 in der Tabelle der ersten Hälfte), bleibt ein Rätsel. Vielleicht hat Juri Schlünz in der Vorbereitung die Konditionsarbeit vernachlässigt.
Auch Jörg Berger konnte, trotz einer akzetablen Bilanz in den letzten Spielen, als Trainer nicht überzeugen. Zehn Spiele brauchte er, bis zum ersten Sieg - mehr als enttäuschend. Ebenfalls unerklärlich ist die Heimschwäche in der ersten Halbserie. Völlig ohne Selbstbewusstsein verlor Rostock acht Spiele in Folge.
Auffallend an der Personalstrategie des Vorletzten: Wie beim SC Freiburg wurden kaum neue Leistungsträger verpflichtet, sondern auf den alten Kader gesetzt. Ein Zeichen, dass eine Mannschaft neue Impulse braucht, um nicht in Selbstzufriedenheit zu verfallen.
Gerade für Mecklenburg-Vorpommern, die strukturschwächste Region Deutschlands, ist Hansa Rostock eine wichtige Identifikationsfläche und Quelle von gemeinschaftlichem Selbstbewusstsein. Doch gerade da scheint der Zuschauerschnitt von lediglich 19.020 etwas mager.
Eine der Hauptursachen des Abstiegs ist der Weggang von Martin Max. Deutlich wird die Lücke, die der Torjäger hinterlassen hat an der katastrophalen Chancenauswertung von nur 19 Prozent. Warum die Hansa regelmäßig in der zweiten Halbzeit eingebrochen ist (Platz 12 in der Tabelle der ersten Hälfte), bleibt ein Rätsel. Vielleicht hat Juri Schlünz in der Vorbereitung die Konditionsarbeit vernachlässigt.
Auch Jörg Berger konnte, trotz einer akzetablen Bilanz in den letzten Spielen, als Trainer nicht überzeugen. Zehn Spiele brauchte er, bis zum ersten Sieg - mehr als enttäuschend. Ebenfalls unerklärlich ist die Heimschwäche in der ersten Halbserie. Völlig ohne Selbstbewusstsein verlor Rostock acht Spiele in Folge.
Auffallend an der Personalstrategie des Vorletzten: Wie beim SC Freiburg wurden kaum neue Leistungsträger verpflichtet, sondern auf den alten Kader gesetzt. Ein Zeichen, dass eine Mannschaft neue Impulse braucht, um nicht in Selbstzufriedenheit zu verfallen.
Dülp - 30. Mai, 22:53
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