Zweite Liga in zwei geteilt: Aufstieg oder Abstieg?
Wenn man nach dem 11. Spieltag ein fundiertes Fazit ziehen kann, dann vielleicht dies:
Die Liga teilt sich in zwei Hälften auf. Die eine konkurriert komplett um den Aufstieg, die andere muss den Abstieg verhindern. Auch wenn sich im Moment noch keine große Punktelücke auftut, wage ich die Prognose: An dem aktuellen Tabellenbild werden sich Änderungen nur noch innerhalb der oberen oder innerhalb der unteren Hälfte ergeben - nicht zu erwarten ist aber ein fulminanter Absturz oder ein legendärer Durchmarsch.
Die obere Hälfte reicht von Gladbach bis Hoffenheim. Dort sind - nicht ohne Grund - wenige Überraschungsmannschaften vertreten. Sondern Qualität. Fast durchweg Mannschaften, die auch zurecht Ambitionen auf den Aufstieg anmelden.
Einzig Wehen und Fürth wurden vielleicht unterschätzt. Wehen wird aber, wie ich bereits zu Beginn der Saison vermutet habe, eine gute Rolle hinter den Aufstiegsplätzen spielen können. Man hat einfach nicht wahrgenommen, dass da unbemerkt eine mehr als konkurrenzfähige Zweitligatruppe zusammengestellt wurde. Hoffenheim hat einfach die Aufmerksamkeit von den Rhein-Hessen abgesaugt.
Fürth muss man ein großes Kompliment machen, dass es ein weiteres Mal gelungen ist, eine hungrige, junge Mannschaft zusammenzustellen.
Logisch ist: Wenn es Teams gibt, die die Erwarungen übererfüllen, muss es auch Loser geben. Diese Rolle spielt in dieser Sasion Kaiserslautern. Trotz zuletzt guter Ansätze ist ein Comeback a la Freiburg der letzten Saison mehr als unwahrscheinlich. Eher sieht es so aus, als müsste der FCK bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Ich sehe kein bisher unausgereizten Potentials, die diese Vermutung widerlegen könnte.
Bei den anderen Teams unten drin ist offensichtlich: Da reicht es von der gesamten Struktur her nicht. Früher hätte man sie "klassische Zweitligisten" genannt. Heute ist der Anspruch soweit hochgeschraubt, dass sieben potentielle Erstligisten in der Liga auflaufen und es für die finanzschwachen Clubs enfach nicht reicht.
Gladbach und Freiburg scheinen mir im Moment sehr souverän. Alle anderen Mannschaften zeigen regelmäßig Schwächen - wobei ich Mainz immer noch die konstanteste (wenn auch nicht die punktuell herausragende) Leistung zutraue.
Die Liga teilt sich in zwei Hälften auf. Die eine konkurriert komplett um den Aufstieg, die andere muss den Abstieg verhindern. Auch wenn sich im Moment noch keine große Punktelücke auftut, wage ich die Prognose: An dem aktuellen Tabellenbild werden sich Änderungen nur noch innerhalb der oberen oder innerhalb der unteren Hälfte ergeben - nicht zu erwarten ist aber ein fulminanter Absturz oder ein legendärer Durchmarsch.
Die obere Hälfte reicht von Gladbach bis Hoffenheim. Dort sind - nicht ohne Grund - wenige Überraschungsmannschaften vertreten. Sondern Qualität. Fast durchweg Mannschaften, die auch zurecht Ambitionen auf den Aufstieg anmelden.
Einzig Wehen und Fürth wurden vielleicht unterschätzt. Wehen wird aber, wie ich bereits zu Beginn der Saison vermutet habe, eine gute Rolle hinter den Aufstiegsplätzen spielen können. Man hat einfach nicht wahrgenommen, dass da unbemerkt eine mehr als konkurrenzfähige Zweitligatruppe zusammengestellt wurde. Hoffenheim hat einfach die Aufmerksamkeit von den Rhein-Hessen abgesaugt.
Fürth muss man ein großes Kompliment machen, dass es ein weiteres Mal gelungen ist, eine hungrige, junge Mannschaft zusammenzustellen.
Logisch ist: Wenn es Teams gibt, die die Erwarungen übererfüllen, muss es auch Loser geben. Diese Rolle spielt in dieser Sasion Kaiserslautern. Trotz zuletzt guter Ansätze ist ein Comeback a la Freiburg der letzten Saison mehr als unwahrscheinlich. Eher sieht es so aus, als müsste der FCK bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Ich sehe kein bisher unausgereizten Potentials, die diese Vermutung widerlegen könnte.
Bei den anderen Teams unten drin ist offensichtlich: Da reicht es von der gesamten Struktur her nicht. Früher hätte man sie "klassische Zweitligisten" genannt. Heute ist der Anspruch soweit hochgeschraubt, dass sieben potentielle Erstligisten in der Liga auflaufen und es für die finanzschwachen Clubs enfach nicht reicht.
Gladbach und Freiburg scheinen mir im Moment sehr souverän. Alle anderen Mannschaften zeigen regelmäßig Schwächen - wobei ich Mainz immer noch die konstanteste (wenn auch nicht die punktuell herausragende) Leistung zutraue.
Dülp - 28. Okt, 20:44
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