Sehen meine verkrusteten Augen richtig?
Keine Ahnung, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass aus einer Ecke ein Tor fällt. Jedenfalls ist sie nicht sehr hoch. Irgendwo im unteren einstelligen Prozentbereich.
Das hindert die deutschen Fankurven jedoch nicht daran, bei jeder solchen Standardsituation ein gespanntes "Ooooooooooooh!" anzustimmen und dabei in Kopfhöhe mit den ausgestreckten Armen in der Luft rumzufuchteln.
In Gladbach war dies in den letzten Jahren höchstens noch eine Maßnahme, um die Durchblutung in den Fingern anzuregen. Denn die Aussicht auf ein Tor tendierte nicht gegen, sie war gleich Null.
Umso unfassbarer, war an den ersten Spieltagen dieser noch jungen Spielzeit passierte. Vier, in Worten vier von sieben Treffern erzielte die Borussia nach Frei- oder Eckstößen. In drei von vier Fällen sah die Ausführung sogar geplant aus. Und als ob das noch nicht reichen würde, bekam der staunende Zuschauer eine ganze Reihe weiterer gefährlicher Flanken zu sehen.
Wie konnte das passieren? Die simple Ursache ist der Verzicht auf Flügelspieler, die den Ball aus dem Halbfeld blind in Richtung gegenüberliegende Eckfahne dreschen (ja, Bernd Korzynietz, ich meine dich!). Stattdessen sind mit Marin und Ndjeng Jungs dabei, die in der Lage sind, die Kugel scharf und gleichzeitig gezielt zwischen Fünfmeterraum und Elfer-Punkt zu servieren.
Klingt einfach? Ist es nicht. Seit den seligen Zeiten eines Kastenmeiers und eines Neuns warte ich auf, so etwas noch einmal mit einer Regelmäßigkeit, die Zufall aussschließen lässt, zu sehen.
Das hindert die deutschen Fankurven jedoch nicht daran, bei jeder solchen Standardsituation ein gespanntes "Ooooooooooooh!" anzustimmen und dabei in Kopfhöhe mit den ausgestreckten Armen in der Luft rumzufuchteln.
In Gladbach war dies in den letzten Jahren höchstens noch eine Maßnahme, um die Durchblutung in den Fingern anzuregen. Denn die Aussicht auf ein Tor tendierte nicht gegen, sie war gleich Null.
Umso unfassbarer, war an den ersten Spieltagen dieser noch jungen Spielzeit passierte. Vier, in Worten vier von sieben Treffern erzielte die Borussia nach Frei- oder Eckstößen. In drei von vier Fällen sah die Ausführung sogar geplant aus. Und als ob das noch nicht reichen würde, bekam der staunende Zuschauer eine ganze Reihe weiterer gefährlicher Flanken zu sehen.
Wie konnte das passieren? Die simple Ursache ist der Verzicht auf Flügelspieler, die den Ball aus dem Halbfeld blind in Richtung gegenüberliegende Eckfahne dreschen (ja, Bernd Korzynietz, ich meine dich!). Stattdessen sind mit Marin und Ndjeng Jungs dabei, die in der Lage sind, die Kugel scharf und gleichzeitig gezielt zwischen Fünfmeterraum und Elfer-Punkt zu servieren.
Klingt einfach? Ist es nicht. Seit den seligen Zeiten eines Kastenmeiers und eines Neuns warte ich auf, so etwas noch einmal mit einer Regelmäßigkeit, die Zufall aussschließen lässt, zu sehen.
Dülp - 19. Sep, 21:34
2 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
steckschuss (Gast) - 20. Sep, 10:19
Ist was dran...
Den Ascho würde ich noch als passablen Ecken- und manchmal auch Freistoßschützen nennen, und Igor Demo Fußballgott hat auch den einen oder anderen Freistoß nicht versemmelt. Das sah zumindest nicht immer nach Zufall aus.
Generell stimme ich dir aber voll und ganz zu - vor allem Marin ist in der Lage, präzise Bälle zu spielen. Das macht mir wirklich Mut!
Generell stimme ich dir aber voll und ganz zu - vor allem Marin ist in der Lage, präzise Bälle zu spielen. Das macht mir wirklich Mut!
Dülp - 21. Sep, 17:45
Ascho hat Ecken geschossen? Ich kann mich an ein, zwei Tore in seiner ersten Saison bei Gladbach erinnern, aber auch daran, dass er die niemals bestätigen konnte. Vielleicht irre ich mich aber auch.

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