The Weidenfeller Files: Schwul/Schwarz
In der letzten Woche ist eine Aufschrei durch die Blogosphäre gegangen. Kann die Titulierung „schwules Schwein“ weniger schlimm sein als „schwarzes Schwein“? Ist der DFB homophob?
Ich sage nein, und mich kotzt diese Political Correctness an. Nimmt hier irgendjemand am normalen Leben teil? Wenn ja, sollte er den Unterschied kennen zwischen diesen beiden Bezeichnungen.
Ob es die Moralwächter gut finden oder nicht: „Schwul“ ist ein gängiges Schimpfwort. „Bist du schwul?“ bedeutet im Sprachgebrauch nichts anderes als „Bist du scheiße?“ oder sanfter ausgdrückt: „Bist du bekloppt?“
Das kann man nun gut oder schlecht finden, aber gegen die Evolution der Jugendsprache kann man genauso viel oder wenig machen wie gegen eine Tsunami-Welle.
Wenn man also einem der Homosexualität gänzlich unverdächtigen Menschen entgegenschleudert. „Du schwules Schwein“, ist das genauso beleidigend wie „Du Arschloch.“. Mithin so gut wie überhaupt nicht. Denn wie Stefan Effenberg bei seiner Premiere-Co-Moderation bestätigte, ist solches „Dirty Talking“ an der Tagesordnung und stört keinen Menschen, der länger als ein Jahr Fußball - egal in welcher Klasse - spielt.
Etwas gänzlich anderes wäre die Titulierung „schwarzes Schwein“ gewesen. Die ist nicht in der Alltagssprache verankert, sondern eine konkrete, rassistische Beleidigung, die gar nicht geht. Also: Mal alle locker machen. Da man Weidenfeller nicht mehr nachweisen kann, ist diese Bestrafung schon brutal genug.
Ich sage nein, und mich kotzt diese Political Correctness an. Nimmt hier irgendjemand am normalen Leben teil? Wenn ja, sollte er den Unterschied kennen zwischen diesen beiden Bezeichnungen.
Ob es die Moralwächter gut finden oder nicht: „Schwul“ ist ein gängiges Schimpfwort. „Bist du schwul?“ bedeutet im Sprachgebrauch nichts anderes als „Bist du scheiße?“ oder sanfter ausgdrückt: „Bist du bekloppt?“
Das kann man nun gut oder schlecht finden, aber gegen die Evolution der Jugendsprache kann man genauso viel oder wenig machen wie gegen eine Tsunami-Welle.
Wenn man also einem der Homosexualität gänzlich unverdächtigen Menschen entgegenschleudert. „Du schwules Schwein“, ist das genauso beleidigend wie „Du Arschloch.“. Mithin so gut wie überhaupt nicht. Denn wie Stefan Effenberg bei seiner Premiere-Co-Moderation bestätigte, ist solches „Dirty Talking“ an der Tagesordnung und stört keinen Menschen, der länger als ein Jahr Fußball - egal in welcher Klasse - spielt.
Etwas gänzlich anderes wäre die Titulierung „schwarzes Schwein“ gewesen. Die ist nicht in der Alltagssprache verankert, sondern eine konkrete, rassistische Beleidigung, die gar nicht geht. Also: Mal alle locker machen. Da man Weidenfeller nicht mehr nachweisen kann, ist diese Bestrafung schon brutal genug.
Dülp - 31. Aug, 22:20
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