Cannavaro - die Defensive wird geadelt
An dieser Stelle möchte ich mal eine Lanze für alle Abwehrspieler dieser Welt brechen: Natürlich sieht man selten spielentscheidende Szenen von ihnen. Und wenn, dann meistens weil der Gegner aufgrund eines katastrophalen Fehlers ein Tor schießt. Natürlich glänzen sie nicht mit technischen Glanzstücken, denn wenn sie es tun, dann bekommen Trainer und Zuschauer einen Herzinfarkt.
Doch warum sollten Abwehrspieler unwichtiger sein als Stürmer oder Mittelfeldspieler sein? Warum sollten sie nicht sogar größeren Anteil am Erfolg der Mannschaft haben. Es gibt keinen Grund, der Wert der Abwehrspieler ist nur wesentlich schlechter messbar und offensichtlich.
Ich jedenfalls kann mich gar nicht darüber aufregen, dass Fabio Cannavaro zum besten europäischen Fußballer ausgerufen wurde. Ich kann mich eher darüber aufregen, dass einem Franco Baresi diese Ehre nie zuteil wurde.
Welch unterschiedliche Maßstäbe hier angelegt werden, wird durch die Platzierung Zidanes deutlich. Der hat noch nicht einmal großartig geglänzt, hat bei der WM einige gute, wenn auch nicht herausragende Spiele gemacht und sich bei Real Madrid nicht oft ausgezeichnet. Dennoch wurde er ob seiner potentiellen Genialität auf den fünften Platz gelobt.
Die Titel wurden in diesem Jahr durch die Abwehrreihen entschieden. Deswegen ist es nur logisch, dass einer der herausragenden Vertreter dieser Zunft zum Fußballer des Jahres gewählt wurde. Vielleicht nicht aufgrund seiner individuellen Klasse, sondern als Aushängeschild eines funktionierenden Verbunds. Das zu beklagen ist müßig. Ist es ein tatsächlich ein Offenbarungseid der Offensivkräfte oder vielleicht ein Gütesiegel der Defensive, die sich taktisch perfektioniert hat?
Fußball ist nicht Schönspielerei, sondern Erfolg. Cannavaro steht für diesen Erfolg mehr als Henry, das personifizierte Leverkusen dieser Saison. Henry verkörpert den attraktiven Fußball - der aber in diesem Jahr stets zweiter Sieger geblieben ist.
Die Gegenmeinung gibts bei Fußball-Biss
Doch warum sollten Abwehrspieler unwichtiger sein als Stürmer oder Mittelfeldspieler sein? Warum sollten sie nicht sogar größeren Anteil am Erfolg der Mannschaft haben. Es gibt keinen Grund, der Wert der Abwehrspieler ist nur wesentlich schlechter messbar und offensichtlich.
Ich jedenfalls kann mich gar nicht darüber aufregen, dass Fabio Cannavaro zum besten europäischen Fußballer ausgerufen wurde. Ich kann mich eher darüber aufregen, dass einem Franco Baresi diese Ehre nie zuteil wurde.
Welch unterschiedliche Maßstäbe hier angelegt werden, wird durch die Platzierung Zidanes deutlich. Der hat noch nicht einmal großartig geglänzt, hat bei der WM einige gute, wenn auch nicht herausragende Spiele gemacht und sich bei Real Madrid nicht oft ausgezeichnet. Dennoch wurde er ob seiner potentiellen Genialität auf den fünften Platz gelobt.
Die Titel wurden in diesem Jahr durch die Abwehrreihen entschieden. Deswegen ist es nur logisch, dass einer der herausragenden Vertreter dieser Zunft zum Fußballer des Jahres gewählt wurde. Vielleicht nicht aufgrund seiner individuellen Klasse, sondern als Aushängeschild eines funktionierenden Verbunds. Das zu beklagen ist müßig. Ist es ein tatsächlich ein Offenbarungseid der Offensivkräfte oder vielleicht ein Gütesiegel der Defensive, die sich taktisch perfektioniert hat?
Fußball ist nicht Schönspielerei, sondern Erfolg. Cannavaro steht für diesen Erfolg mehr als Henry, das personifizierte Leverkusen dieser Saison. Henry verkörpert den attraktiven Fußball - der aber in diesem Jahr stets zweiter Sieger geblieben ist.
Die Gegenmeinung gibts bei Fußball-Biss
Dülp - 29. Nov, 22:35
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