Regionalliga: Der Trend geht in die Städte
Es gibt einige weiße Flecken auf der Fußballlandkarte, die sich demnächst durch die Hintertür in die Bundesligen verschaffen könnten. Heidelberg gehört dazu - und das schon länger. Seit Dietmar Hopp das Ziel ausgerufen hat, Hoffenheim unter dem neuen "Brand" Heidelberg nach oben zu führen.
Nun gesellt sich auch Wiesbaden dazu. Hat jemals jemand über Kicker-Heldentaten aus der hessischen Hauptstadt gehört? Ich nicht. Aber nun will der SV Wehen dorthin umziehen. Mit zehn Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz in der Regionalliga kann man schonmal laut über höhere Aufgaben nachdenken. Und mit einem Stadion, das eher wirkt wie eine Bezirkssportanlage, muss man nach Ausweichmöglichkeiten suchen - alleine schon aufgrund der DFL-Vorgaben.
Wiesbaden soll es sein. Kein Problem, ist auch nur 10 Kilometer entfernt. Und, man muss es kaum erwähnen, eine neue Arena soll dort gebaut werden. Auch nicht wirklich überraschend: Der Verein lebt von einem Mäzen, der Weltmarktführer fürseltsame Produkte ist. Aber in der Hinsicht wundert mich gar nix mehr, seit ich weiß, dass in Siegen Autokennzeichen für die halbe Menschheit hergestellt werden.
Nun gesellt sich auch Wiesbaden dazu. Hat jemals jemand über Kicker-Heldentaten aus der hessischen Hauptstadt gehört? Ich nicht. Aber nun will der SV Wehen dorthin umziehen. Mit zehn Punkten Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz in der Regionalliga kann man schonmal laut über höhere Aufgaben nachdenken. Und mit einem Stadion, das eher wirkt wie eine Bezirkssportanlage, muss man nach Ausweichmöglichkeiten suchen - alleine schon aufgrund der DFL-Vorgaben.
Wiesbaden soll es sein. Kein Problem, ist auch nur 10 Kilometer entfernt. Und, man muss es kaum erwähnen, eine neue Arena soll dort gebaut werden. Auch nicht wirklich überraschend: Der Verein lebt von einem Mäzen, der Weltmarktführer fürseltsame Produkte ist. Aber in der Hinsicht wundert mich gar nix mehr, seit ich weiß, dass in Siegen Autokennzeichen für die halbe Menschheit hergestellt werden.
Dülp - 23. Nov, 18:51
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
lokix (Gast) - 23. Nov, 19:42
2. Liga - der Trend geht in die Dörfer
Man könnte auch sagen: 2. Liga - der Trend geht in die Dörfer. Sowohl Wehen als auch Hoffenheim klopfen in der 2. Liga an, und zumindest im Fall Hoffenheim wird sich nicht viel an der Gemeindegröße ändern: das neue Stadion wird ja nun nicht in HD, sondern in Sinsheim gebaut, von dem Hoffenheim ein Vorort ist.
Dülp - 23. Nov, 21:50
So rum wird natürlich auch ein Schuh draus. Der Fall Hoffenheim macht dem Namen Provinz alle Ehre. Eigentlich sollte man denken, dass sich jede Stadt nach einem Bundesligisten die Finger leckt. Bei Heidelberg scheint es ein wenig anders zu sein bzw. scheinen die Stimmen, denen Profifussball eher ein Graus ist, eine starke Lobby zu haben. Ich geh mal davon aus, dass Hopp den Namen nicht nur vom geographischen Standort abhängig macht. Ein "Heidelberg" im Namen macht den Verein einfach überregional deutlich attraktiver als Hoffenheim, Sinsheim oder welches Kaff auch immer.
lokix (Gast) - 24. Nov, 09:51
Das Thema Umbenennung ist aber seit der Entscheidung zugunsten des Standorts in Sinsheim durch, es bleibt bei TSG Hoffenheim.

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