Blattersche Scheiß-Ideen Teil 37: Keine Verlängerung mehr
Josef Blatter ist immer wieder für eine Überraschung gut. Gerade gestern fand er zum Beispiel die Verlängerung völlg überflüssig. Um mal deutlich zu machen, wie weit der junge Mann vom normalen Fußball entfernt ist, diese Aussage: "Seit es kein Golden Goal mehr gibt, macht eine Verlängerung keinen Sinn mehr.“
Um's kurz richtig zu stellen: Erstens: Das Golden Goal war die größte Scheiß-Idee der 90er-Jahre. Zweitens: Die Verlängerung ist die Essenz eines Titel-Turniers.
Gibt es was schöneres, als nach 90 Minuten zu wissen, dass es nochmal 30 Minuten weitergeht? Dass diese 30 Minuten leidenschaftlicher, umkämpfter, entscheidender werden, als alles davor? Dass jetzt der Wille über die Technik siegen wird? Dass Krämpfe nur kurzzeitig ein Hindernis für Heldentaten darstellen?
Die Antwort: Nein.
Der einzige Grund für eine Abschaffung könnten TV-Schemen sein, in die unerwartete Zeitverluste nicht reinpassen. Für Sportsleute gibt es nichts, das unfairer ist als ein Elfmeterschießen.
Mir fallen gerade gar nicht genug Beispiele ein, die Verlängerungen zu Legenden gemacht haben. Stellvertretend nenne die Halbfinals und das Finale des DFB-Pokals 83/84:
Gladbach gegen Bremen. 83. Minute, 4:3 Führung für Bremen. Mit dem Abpfiff gleicht Criens aus. Und erneut Criens in der 107. Minute sichert Gladbach den Finaleinzug.
Bayern-Schalke: Zweimal hat der 18-jährige Olaf Thon bereits einen Bayern Vorsprung egalisiert. Mit 4:4 geht es in die Verlängerung. Dieter Hoeneß bringt die Bayern in der 112. Minute in Führung. Drei Minuten später gleicht Dietz aus. Weitere drei Minuten später erneut Hoeneß zur Bayern-Führung. Mit dem Abpfiff erzwingt Olaf Thon mit seinem dritten Tor das Entscheidungsspiel, das Bayern gewinnen sollte.
Im Finale, einem Gladbacher Trauma, schießt Lothar Matthäus nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit und nach Verlängerung den entscheidenden Elfmeter in den Frankfurter Himmel und Bayern siegt 8:7.
Weitere Verlängerungs-Großtaten bitte in den Kommentaren.
Um's kurz richtig zu stellen: Erstens: Das Golden Goal war die größte Scheiß-Idee der 90er-Jahre. Zweitens: Die Verlängerung ist die Essenz eines Titel-Turniers.
Gibt es was schöneres, als nach 90 Minuten zu wissen, dass es nochmal 30 Minuten weitergeht? Dass diese 30 Minuten leidenschaftlicher, umkämpfter, entscheidender werden, als alles davor? Dass jetzt der Wille über die Technik siegen wird? Dass Krämpfe nur kurzzeitig ein Hindernis für Heldentaten darstellen?
Die Antwort: Nein.
Der einzige Grund für eine Abschaffung könnten TV-Schemen sein, in die unerwartete Zeitverluste nicht reinpassen. Für Sportsleute gibt es nichts, das unfairer ist als ein Elfmeterschießen.
Mir fallen gerade gar nicht genug Beispiele ein, die Verlängerungen zu Legenden gemacht haben. Stellvertretend nenne die Halbfinals und das Finale des DFB-Pokals 83/84:
Gladbach gegen Bremen. 83. Minute, 4:3 Führung für Bremen. Mit dem Abpfiff gleicht Criens aus. Und erneut Criens in der 107. Minute sichert Gladbach den Finaleinzug.
Bayern-Schalke: Zweimal hat der 18-jährige Olaf Thon bereits einen Bayern Vorsprung egalisiert. Mit 4:4 geht es in die Verlängerung. Dieter Hoeneß bringt die Bayern in der 112. Minute in Führung. Drei Minuten später gleicht Dietz aus. Weitere drei Minuten später erneut Hoeneß zur Bayern-Führung. Mit dem Abpfiff erzwingt Olaf Thon mit seinem dritten Tor das Entscheidungsspiel, das Bayern gewinnen sollte.
Im Finale, einem Gladbacher Trauma, schießt Lothar Matthäus nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit und nach Verlängerung den entscheidenden Elfmeter in den Frankfurter Himmel und Bayern siegt 8:7.
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Dülp - 15. Jul, 00:06
