Der Unterschied zwischen Bayern und ManU
Hat Uli Hoeneß eigentlich wieder gejammert? Von wegen die Bayern hätten viel zu wenig Geld, um gut Fußball zu spielen? Die bösen Oligarchen würden alles kaputt machen?
Ich hab das Spiel in München nicht gesehen. Muss ich auch nicht gesehen haben, um zu wissen, wie bieder Bayern aufgetreten ist. Einen Abend zuvor hat ManU gezeigt, wie Fußball gespielt wird. Mit Malcolm Glazer hatte das aber nicht mal in zweiter Linie zu tun.
Der Unterschied lag im Kopf, im Spielverständnis, im Einsatzwillen. Das war eine funktionierende Mannschaft, bei der es nicht auf herausragende Einzelkönner ankam. Jeder Mann auf dem Platz wusste, wohin er zu laufen hatte und wo die nächste Anspielstation ist. Fergusons Spieler waren immer zwei Schritte schneller am Ball als die Roma und wenn der Gegenspieler zum Zweikampf ansetzen wollte, war der Ball schon wieder weitergepasst.
Schaut man auf die Startformation von ManU finden sich dort acht Briten. Natürlich sind große Namen wie Ronaldo, Heinze, Ferdinand oder Rooney dabei. Aber ist das soviel mehr, als Bayern auf die Beine stellen könnte? Im Mittelfeld laufen dort auch ein Carrick und ein Fletcher rum, im Sturm ein Smith, die ich nicht zur direkten internationalen Klasse zählen würde.
Nein, der Unterschied liegt darin, dass Fergusons Spieler verstanden haben, wie man heute Fußball spielt. Die Bayern-Elf hat das im Moment nicht. Erstaunlich nur, das Sir Alex selbst nach 20 Jahren moderner ist als 99% der jungen deutschen Trainer.
Ich hab das Spiel in München nicht gesehen. Muss ich auch nicht gesehen haben, um zu wissen, wie bieder Bayern aufgetreten ist. Einen Abend zuvor hat ManU gezeigt, wie Fußball gespielt wird. Mit Malcolm Glazer hatte das aber nicht mal in zweiter Linie zu tun.
Der Unterschied lag im Kopf, im Spielverständnis, im Einsatzwillen. Das war eine funktionierende Mannschaft, bei der es nicht auf herausragende Einzelkönner ankam. Jeder Mann auf dem Platz wusste, wohin er zu laufen hatte und wo die nächste Anspielstation ist. Fergusons Spieler waren immer zwei Schritte schneller am Ball als die Roma und wenn der Gegenspieler zum Zweikampf ansetzen wollte, war der Ball schon wieder weitergepasst.
Schaut man auf die Startformation von ManU finden sich dort acht Briten. Natürlich sind große Namen wie Ronaldo, Heinze, Ferdinand oder Rooney dabei. Aber ist das soviel mehr, als Bayern auf die Beine stellen könnte? Im Mittelfeld laufen dort auch ein Carrick und ein Fletcher rum, im Sturm ein Smith, die ich nicht zur direkten internationalen Klasse zählen würde.
Nein, der Unterschied liegt darin, dass Fergusons Spieler verstanden haben, wie man heute Fußball spielt. Die Bayern-Elf hat das im Moment nicht. Erstaunlich nur, das Sir Alex selbst nach 20 Jahren moderner ist als 99% der jungen deutschen Trainer.
Dülp - 12. Apr, 21:32
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