Englische Härte oder barbarische Sitten?
Es scheint ein hervorragender Anlass für Besserwissertum zu sein: Die üble Verletzung Petr Cechs. Nun schreien alle die auf, die wahrscheinlich kurz zuvor noch die Ursprünglichkeit des englischen Fußballs gepriesen haben. Sie schimpfen auf die unnötige Härte des Stürmers und auf die viel zu laxe Regelauslegung des Schiedsrichters.
Wenn ich mir die Bilder anschaue, dann sieht das auf den ersten Blick nach einem Allerwelts-Zusammenprall aus. Der hat zwar leider extrem unglückliches Ende genommen, aber weder sehe ich eine grobe Unsportlichkeit - der Stürmer ist noch nicht mal offensiv zum Ball gegangen, sondern hat einfach nur den Sprint durchgezogen - noch einen direkten Anlass, eine gefährliche Verletzung zu erkennen.
Deswegen: Mal schön den Ball flach halten. Solche Unfälle sind nicht zu vermeiden, selbst wenn die Fifa morgen die Kontaktlosigkeit deklarieren würde. Leider ist ebensowenig die Mentalität zu vermeiden, überall einen Schuldigen finden zu wollen.
Wenn ich mir die Bilder anschaue, dann sieht das auf den ersten Blick nach einem Allerwelts-Zusammenprall aus. Der hat zwar leider extrem unglückliches Ende genommen, aber weder sehe ich eine grobe Unsportlichkeit - der Stürmer ist noch nicht mal offensiv zum Ball gegangen, sondern hat einfach nur den Sprint durchgezogen - noch einen direkten Anlass, eine gefährliche Verletzung zu erkennen.
Deswegen: Mal schön den Ball flach halten. Solche Unfälle sind nicht zu vermeiden, selbst wenn die Fifa morgen die Kontaktlosigkeit deklarieren würde. Leider ist ebensowenig die Mentalität zu vermeiden, überall einen Schuldigen finden zu wollen.
Dülp - 18. Okt, 22:22
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