Spitzenreiter, Spitzenreiter.....!
Es war ein großartiger Abend. Schließlich habe ich doch noch eine Kneipe gefunden, die das Spiel zeigte. Okay, es war die gleiche Pinte, in die ich immer gehe. Aber ich kannte noch nicht den Service, dass sie arena Freitagabends zwar nicht auf Großleinwand, aber auf einem kleinen Fernseher zeigen, wenn man nur nett "Bitte, bitte" sagt.
Jedenfalls hab ich es mir kurz vor Acht an der Theke gemütlich gemacht und ich saß ziemlich alleine da. Eine halbe Stunde später war ich von drei Dortmund-Fans umringt. Zwei jungen, euphorisierten Burschen und einer High-End-Blondine, die zwar aussah wie dem Playboy entsprungen, aber ein Mundwerk wie ein Bierkutscher hatte.
Die drei waren sehr optimistisch. Einige kleinere verbale Scharmützel endeten darin, dass mir ein Dortmund-Schal um den Kopf gewickelt wurde. Aber am Ende gibt es eben nur eine Borussia.
Das Spiel begann aus Gladbacher Sicht eher verhalten. Dortmund machte Druck, Gladbach zog sich zurück und lauerte eher auf Konter. Oft prallte der Ball im Mittelfeld hin und her, aber wenn es gefährlich wurde, dann meist vor Kasey Kellers Tor. Vor der ersten richtig gefährlichen Chance des VfL hatte der BvB bereits zwei Hochkaräter vergeben. Einmal zog Frei den Ball freistehend knapp neben den rechten Pfosten, dann wurde Smolarek der Ball in den freien Raum gelegt. Doch der Pole war so überrascht, dass Fandel das Abseits nicht erkannte, dass Keller ihm den Ball vom Fuß pflücken konnte.
Danach verblassten die Angriffsbemühungen der Dortmunder. Sie spielten zwar weiter nach vorne, kamen aber nicht mehr zum Abschluss. Die Gladbacher Konter wurden heiß. Zehn Minuten vor der Pause kam Dede in höchster Not eine Zehntelsekunde vor dem einschussbereiten Kahe an den Ball.
Das war allerdings das letzte Mal, das Kahe gestoppt werden konnte. Der neue Gladbacher Torjäger lief sich so was von frei und netzte abgebrüht ein. Kahe nun mit vier Saisontoren - da hat ein Brasilianer nach einem Jahr Eingewöhnung seine Linie gefunden. Einige wussten es schon immer, andere wünschten ihn bereits aus dem Verein (Viele Grüße nach Gladbach. Die Leute die gemeint sind, wissen bescheid).
Zur zweiten Halbzeit blieb Millioneneinkauf Insua in der Kabine, seine Rolle übernahm Delura. Wie bitte?
So war wohl die Reaktion der meisten Zuschauer. Doch Delura war ein echter Glücksgriff und entwickelte sich zum besten Offensivspieler der zweiten Halbzeit. Er zeigte mehrere ausgezeichnete Dribblings und legte Kahe eine tausendprozentige in den Lauf. Doch "Shrek" war die Aufgabe zu einfach und versuchte den Ball per Außenrist an Weidenfeller vorbeizuschnibbeln. Vorbei!
Dortmund konnte an die gute Anfangsphase nicht mehr anknüpfen, konnte keine Großchancen mehr herausspielen sondern lief in einige Konter. In der Schlussphase hätte Gladbach das Ergebnis souveräner über die Zeit retten können und suchte zu oft den Abschluss, statt auf Halten zu spielen. Aber es reichte, dank einer recht kompakten Defensive, in der Polanski nach einigen schlechten Leistungen zum echten Abräumer im Effenberg-Stil wurde.
Die Dortmunder Fans neben mir waren mehr als bedient, das Playmate hatte sich die Kehle wund geflucht und mit dem Schlusspfiff saß ich wieder alleine an der Theke. Ich habe mir noch ein Bier bestellt und in aller Ruhe die Tabellenführung genossen.
Jedenfalls hab ich es mir kurz vor Acht an der Theke gemütlich gemacht und ich saß ziemlich alleine da. Eine halbe Stunde später war ich von drei Dortmund-Fans umringt. Zwei jungen, euphorisierten Burschen und einer High-End-Blondine, die zwar aussah wie dem Playboy entsprungen, aber ein Mundwerk wie ein Bierkutscher hatte.
Die drei waren sehr optimistisch. Einige kleinere verbale Scharmützel endeten darin, dass mir ein Dortmund-Schal um den Kopf gewickelt wurde. Aber am Ende gibt es eben nur eine Borussia.
Das Spiel begann aus Gladbacher Sicht eher verhalten. Dortmund machte Druck, Gladbach zog sich zurück und lauerte eher auf Konter. Oft prallte der Ball im Mittelfeld hin und her, aber wenn es gefährlich wurde, dann meist vor Kasey Kellers Tor. Vor der ersten richtig gefährlichen Chance des VfL hatte der BvB bereits zwei Hochkaräter vergeben. Einmal zog Frei den Ball freistehend knapp neben den rechten Pfosten, dann wurde Smolarek der Ball in den freien Raum gelegt. Doch der Pole war so überrascht, dass Fandel das Abseits nicht erkannte, dass Keller ihm den Ball vom Fuß pflücken konnte.
Danach verblassten die Angriffsbemühungen der Dortmunder. Sie spielten zwar weiter nach vorne, kamen aber nicht mehr zum Abschluss. Die Gladbacher Konter wurden heiß. Zehn Minuten vor der Pause kam Dede in höchster Not eine Zehntelsekunde vor dem einschussbereiten Kahe an den Ball.
Das war allerdings das letzte Mal, das Kahe gestoppt werden konnte. Der neue Gladbacher Torjäger lief sich so was von frei und netzte abgebrüht ein. Kahe nun mit vier Saisontoren - da hat ein Brasilianer nach einem Jahr Eingewöhnung seine Linie gefunden. Einige wussten es schon immer, andere wünschten ihn bereits aus dem Verein (Viele Grüße nach Gladbach. Die Leute die gemeint sind, wissen bescheid).
Zur zweiten Halbzeit blieb Millioneneinkauf Insua in der Kabine, seine Rolle übernahm Delura. Wie bitte?
So war wohl die Reaktion der meisten Zuschauer. Doch Delura war ein echter Glücksgriff und entwickelte sich zum besten Offensivspieler der zweiten Halbzeit. Er zeigte mehrere ausgezeichnete Dribblings und legte Kahe eine tausendprozentige in den Lauf. Doch "Shrek" war die Aufgabe zu einfach und versuchte den Ball per Außenrist an Weidenfeller vorbeizuschnibbeln. Vorbei!
Dortmund konnte an die gute Anfangsphase nicht mehr anknüpfen, konnte keine Großchancen mehr herausspielen sondern lief in einige Konter. In der Schlussphase hätte Gladbach das Ergebnis souveräner über die Zeit retten können und suchte zu oft den Abschluss, statt auf Halten zu spielen. Aber es reichte, dank einer recht kompakten Defensive, in der Polanski nach einigen schlechten Leistungen zum echten Abräumer im Effenberg-Stil wurde.
Die Dortmunder Fans neben mir waren mehr als bedient, das Playmate hatte sich die Kehle wund geflucht und mit dem Schlusspfiff saß ich wieder alleine an der Theke. Ich habe mir noch ein Bier bestellt und in aller Ruhe die Tabellenführung genossen.
Dülp - 22. Sep, 23:47
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