Saisonrückblick: VfL Bochum
"Die Nr. 1 im Revier sind wir" oder so ähnlich schallte es gegen Ende der vergangenen Saison durch das Ruhrstadion. Der vergangenen Saison? Ja tatsächlich, es ist erst gut ein Jahr her, dass sich der VfL für den Uefa-Cup qualifizierte - es scheint Äonen entfernt. Damals haben sich zwar die Spieler gegenseitig krankenhausreif geprügelt, doch sie haben auch Tore am Fließband geschossen und schönen Fußball gezeigt. Wieder einmal zeigt sich, dass der Weggang der meisten Leisungsträger zwar oft, aber eben nicht immer kompensiert werden kann.
Trotz seiner so oft gerühmten Spielerdatenbank schaffte es Peter Neururer nicht Siegertypen zu verpflichten. Lokvenc und Knavs kamen von Lautern, die sich dort in den Saisons zuvor bereits einen eher zweifelhaften Ruf erspielt hatten. Wen wundert es, dass gerade der FCK ohne die beiden ehemaligen Achsenspielern eine ungefährdete Saison spielte. Fahrenhorst und Hashemian, Torgaranten der Vorsaison, konnten sie nicht annähernd ersetzen.
Eine wirkliche Schwachstelle war bei Bochum nicht auszumachen. So wie man zuvor kollektiv einen Riesenerfolg feiern konnte, ging man kollektiv in die zweite Liga - und das auf konstant schlechtem Niveau. Seit dem 13. Spieltag stand Bochum konstant auf einem Abstiegsplatz. Der fade Beigeschmack war die gewisse Arroganz, die anfangs der Saison herrschte, als man sich, wie bereits Jahre zuvor, als "unabsteigbar" wähnte. - ja dieses Mal sogar für höhere Ziele berufen. Im Nachhinein bereue er die Sieges-Tänzchen vergangener Zeiten, räumte Peter Neururer ein. Solche Einsichten haben dann keine Größe, wenn sie kleinlaut zu Protokoll gegeben werden müssen.
Trotz seiner so oft gerühmten Spielerdatenbank schaffte es Peter Neururer nicht Siegertypen zu verpflichten. Lokvenc und Knavs kamen von Lautern, die sich dort in den Saisons zuvor bereits einen eher zweifelhaften Ruf erspielt hatten. Wen wundert es, dass gerade der FCK ohne die beiden ehemaligen Achsenspielern eine ungefährdete Saison spielte. Fahrenhorst und Hashemian, Torgaranten der Vorsaison, konnten sie nicht annähernd ersetzen.
Eine wirkliche Schwachstelle war bei Bochum nicht auszumachen. So wie man zuvor kollektiv einen Riesenerfolg feiern konnte, ging man kollektiv in die zweite Liga - und das auf konstant schlechtem Niveau. Seit dem 13. Spieltag stand Bochum konstant auf einem Abstiegsplatz. Der fade Beigeschmack war die gewisse Arroganz, die anfangs der Saison herrschte, als man sich, wie bereits Jahre zuvor, als "unabsteigbar" wähnte. - ja dieses Mal sogar für höhere Ziele berufen. Im Nachhinein bereue er die Sieges-Tänzchen vergangener Zeiten, räumte Peter Neururer ein. Solche Einsichten haben dann keine Größe, wenn sie kleinlaut zu Protokoll gegeben werden müssen.
Dülp - 8. Jun, 00:15
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