Freitag, 2. November 2007

Das Blog ist tot, es lebe das Blog

Dieses Blog ist offiziell geschlossen umgezogen. Weiter geht es unter www.bolzplatz-blog.de.

Die Beiträge der letzten Monate habe ich rüberkopiert, eure Kommentare aus ..öhomm... technischen Gründen ...öhomm... leider nicht.

Im letzten Jahr hatte Bolzplatz hier laut Blogcounter.de 93.154 Besucher. Insgesamt sollen es 171.259 Besucher gewesen sein. Das ist in soweit zweifelhaft, als laut Blogcounter.de bereits ein einziger Beitrag über 200.000 Hits gehabt haben soll. Aber was weiß ich schon. Deswegen weiter in der Statistik.

Beliebtester Beitrag auf diesem Blog war dieser hier mit 204.861 Hits, gefolgt von diesem hier mit 19.799 Hits.

Meine Top-Referrer (von Google, AOL etc. mal abgesehen) waren: Fuckup (5.071 uniq), Torfabrik.de (1.198), Supercluster(1.150), Südtribüne (1.134), Trainer Baade (834), Bundesliga-Blog (686), mythosbayern (634), Fohlenkommando (555), allesaussersport (505), Fehlpass (435) und r0ssi.de (424).

Tschüss Twoday, hallo Wordpress!

Dienstag, 30. Oktober 2007

Alter Bekannter kickt Hertha raus

Schöner kann eine Pokalwoche kaum losgehen. Ich komm vom Training nach Hause und ein alter Bekannter jubelt mir von der Kicker-Homepage entgegen. Sven Lintjens hat mit seinem Wuppertaler SV die Hertha abgeschossen. Bis zur E-Jugend habe ich mit ihm zusammen bei Fortuna Mönchengladbach gekickt, nachdem er gefühlte 70 Hütten in einer Saison markiert hatte, holte ihn die Borussia.

Sein Mutter leitet heute das Gladbacher Jugendinternat, sein Vater ist der Mann für alles am Nordpark. Eine echte Borussen-Familie also. Schade nur, dass es für Sven nie ganz nach oben gereicht hat. Das Talent hatte er, leider ist er immer ein bisschen schlampig damit umgegangen. In den letzten Jahren pendelte er immer zwischen zweiter und Regionalliga - mit Essen, Siegen und jetzt mit Wuppertal.

Montag, 29. Oktober 2007

Das goldene Händchen 11. Spieltag

goldene-hand

1. Liga

Extreme Tor- und damit auch Punkteflaute in Liga 1. Kein Wunder also, dass die Defensivspezialisten diesmal für die Vergabe des goldenen Händchens entschieden. Nico reichten drei Spieler für den Tagessieg. Naldo mit 18 Zählern, Gentner micht 8 Zählern und Ich-halt trotz Kreuzbandriss-den Kasten-sauber-Miller mit neun Punkten. Plus ein wenig Kleinzeug standen für Nico 41 Punkte unter dem Strich.


goldene-hand

2. Liga

Solche Freunde muss man haben.... Ach ja, die Kalauer in Bezug auf Rob Friend gehen wohl niemals aus. Aber was soll man auch sagen, wenn einer 24 Punkte holt?

Die drei Bestplatzierten dieses Spieltags hatten aber nicht nur den Kanadier auf den Platz geschickt, sondern neben ihm den Kölner Novakovic, der 14 Punkte einheimste. Also entschied die zweite Reihe über das goldene Händchen. Und da hatte Kollege Sternburg das beste Näschen bewiesen. Bade, Nilsson, Fiel und Karhan punkteten ebenfalls ordentlich und sorgten für den Tagessieg.

Sonntag, 28. Oktober 2007

Zweite Liga in zwei geteilt: Aufstieg oder Abstieg?

Wenn man nach dem 11. Spieltag ein fundiertes Fazit ziehen kann, dann vielleicht dies:

Die Liga teilt sich in zwei Hälften auf. Die eine konkurriert komplett um den Aufstieg, die andere muss den Abstieg verhindern. Auch wenn sich im Moment noch keine große Punktelücke auftut, wage ich die Prognose: An dem aktuellen Tabellenbild werden sich Änderungen nur noch innerhalb der oberen oder innerhalb der unteren Hälfte ergeben - nicht zu erwarten ist aber ein fulminanter Absturz oder ein legendärer Durchmarsch.

Die obere Hälfte reicht von Gladbach bis Hoffenheim. Dort sind - nicht ohne Grund - wenige Überraschungsmannschaften vertreten. Sondern Qualität. Fast durchweg Mannschaften, die auch zurecht Ambitionen auf den Aufstieg anmelden.

Einzig Wehen und Fürth wurden vielleicht unterschätzt. Wehen wird aber, wie ich bereits zu Beginn der Saison vermutet habe, eine gute Rolle hinter den Aufstiegsplätzen spielen können. Man hat einfach nicht wahrgenommen, dass da unbemerkt eine mehr als konkurrenzfähige Zweitligatruppe zusammengestellt wurde. Hoffenheim hat einfach die Aufmerksamkeit von den Rhein-Hessen abgesaugt.

Fürth muss man ein großes Kompliment machen, dass es ein weiteres Mal gelungen ist, eine hungrige, junge Mannschaft zusammenzustellen.

Logisch ist: Wenn es Teams gibt, die die Erwarungen übererfüllen, muss es auch Loser geben. Diese Rolle spielt in dieser Sasion Kaiserslautern. Trotz zuletzt guter Ansätze ist ein Comeback a la Freiburg der letzten Saison mehr als unwahrscheinlich. Eher sieht es so aus, als müsste der FCK bis zuletzt um den Klassenerhalt zittern. Ich sehe kein bisher unausgereizten Potentials, die diese Vermutung widerlegen könnte.

Bei den anderen Teams unten drin ist offensichtlich: Da reicht es von der gesamten Struktur her nicht. Früher hätte man sie "klassische Zweitligisten" genannt. Heute ist der Anspruch soweit hochgeschraubt, dass sieben potentielle Erstligisten in der Liga auflaufen und es für die finanzschwachen Clubs enfach nicht reicht.

Gladbach und Freiburg scheinen mir im Moment sehr souverän. Alle anderen Mannschaften zeigen regelmäßig Schwächen - wobei ich Mainz immer noch die konstanteste (wenn auch nicht die punktuell herausragende) Leistung zutraue.

Lokale Domain-Rivalität - Ihr Schweine!

Gemeinheit! Auf der Suche nach einer neuen Domain hab ich hintereinander "Bolzplatz" mit sämtlichen denkbaren Endungen eingegeben. Und was muss ich bei bolzplatz.com und bolzplatz.org sehen? Schon besetzt. Und zwar von einer Freizeit-Truppe, die geschätzte sieben Kilometer Luftlinie von meiner Haustür kickt.

Ich nehme die Niederlage sportlich fair, und lasse mir www.bolzplatz-blog.de reservieren.

Freitag, 26. Oktober 2007

Live-Blogging: Fürth - Gladbach

Abpfiff: Ich bin begeistert. Nicht nur, dass Gladbach einen nicht unbedingt eingeplanten Sieg eingefahren hat. Es war ein Klasse-Spiel. Tempo, Tore, Torgefahr. Da war alles drin und es war ein absolut überdurchschnittliches Zweitligaspiel. Auch Fürth hat gut gespielt, aber gegen die individuelle Klasse keine Chance gehabt.

Man weiß kaum, wen man hervorheben soll. Die Abwehr stand beinahe bombensicher - und zu der zählt nicht nur die Viererkette. War Fürth im Angriff, staffelte sich das Mittelfeld unter Direktion von Paauwe massiv vor dem 16er. Im ganzen Spiel bekam Heimeroth nur zwei Bälle aufs Tor, einer davon war drin. Die Offensive glänzte mit guten Laufwegen und Kreativität. Ndjeng legte zwei Tore vor, Rösler markierte den Ballverteiler, Neuville wirbelte und zu Friend muss man kein Wort verlieren. Vandenbergh nutzte erneut seine Chance. Auf seiner Seite passierte zwar wenig (weswegen auch Voigt unauffällig spielte), aber die Bälle, die er hatte, verwertete er klug.

Trotz einer kurzen Schwächephase zu Beginn der zweiten Hälfte bleibe ich dabei: Das war das bisher beste Saisonspiel und Fürth muss sich nicht schämen, gegen diesen Gegner verloren zu haben.

19.46: 3:1 Reisiger. Scheißegal, scheißegal, scheißegaaal!

Aus dem Fürther Mittelfeld überwindet ein hoher Ball die aufgerückte Gladbacher Abwehr. Kotuljac startet durch, bringt den Ball vom Fünfereck in die Mitte und Reisiger stolpert in rein. Das Fürther Publikum, anscheinend aufgrund der bisherigen Saisonleistung gnädig gestimmt, bejubelt den Treffer. Labbadia sieht eher zerknirscht aus.

19.44: 3:0 Friend Was für ein Zuckertor. Harmlose Ausgangssituation. Ndjeng bekommt den Ball am 16-er-Eck mit dem Rücken zum Tor. Dann allerdings zieht er einen sensationellen Hackentrick, dreht sich um den Gegner und lupft den Ball quer durch den Strafraum auf den Kopf des völlig freistehenden Friend - und zwar so präzise, dass der Kanadier mit einer Flugkopfballeinlage glänzen darf. Eine Minute später wird er ausgewechselt und bekommt beinahe einen Zungenkuss von Luhukay.

19.33: Wechsel bei Gladbach. Für Neuville kommt Coulibaly. Auf dem Papier eine weitere defensive Maßnahme. Allerdings könnte es der Bindung zwischen Mittelfeld und Sturm gut tun, wenn Coulibaly sowas wie hängende Spitze spielt. Paauwe übernimmt die Kapitänsbinde.

19.27: Gladbach hat die Fürther Druckphase unbeschadet überstanden. Es ist wieder ein offenes Spiel, das sich in die Region um die Mittellinie, eher ein Stück in die Gastgeberhälfte verlagert hat.

Auffällig ist die für ein Zweitligaspiel niedrige Quote unbedrängter Fehler. Wenn ein Fehlpass kommt, dann aufgrund des gegnerischen Pressings. Das könnte sich auch dadurch erklären, dass beide Mannschaften ständig attackieren und dem Gegner kaum Luft lassen - und damit kaum Gelegenheit ist für unbedrängte Fehler. Für mich ein absolut hochklassiges Spiel.

19.20: Auswechslung: Rösler verlässt den Platz, für ihn kommt Svärd. Luhukay setzt mal wieder die Zeichen auf "Ergebnis halten". Trotzdem nicht unbedingt nachvollziehbar, weil fast alle Angriffe über Rösler liefen, oder er zumindest gut seine Gegner aus dem Aktionsbereich rausgezogen hat. Auf Fürther Seite verlässt - schon verständlicher - Judt den Platz. Im Mittelfeld werden die Karten neu gemischt.

19:12: Riesenchance für Gladbach! Ein absoluten Nuttenrückpass von Felgenhauer geht genau in den Lauf von Friend, der durchstartet und auf 16er-Höhe per Hacke auf den frei heranstürmenden Rösler zurücklegt. Doch der traut sich nicht abzuschließen, sondern passt zurück auf den im Abseits stehenden Friend.

In dieser Phase hatte Fürth gerade Gladbach eingeschnürt, die sich erneut extrem zurückgezogen hatten und mit acht Leuten am eigenen 16er standen. Selbst die Stürmer waren 20 Meter in die eigene Hälfte gerückt. Mit dieser Taktik bringt man das Spiel nicht souverän über die Zeit.

19.08: Jetzt läuft es wieder deutlich besser. Ballverluste der Fürther werden einer nach dem anderen in vielversprechende Angriffe umgesetzt, meist ist wieder Rösler als Schaltstelle beteiligt.

19.02: Anpfiff zweite Halbzeit. Als Gladbacher Fan, der jedes Spiel der Saison gesehen hat weiß man: Jetzt kann alles passieren. Zu oft waren zu Beginn der zweiten Halbzeit Konzept und Konzentration futsch.

Symptomatisch: Keine 30 Sekunden nach Wiederbeginn kommt ein Fürther mutterseelenallein am Strafraumeck zum Abschluss. Er jagt den Ball zum Glück in die Wolken.

Gladbach steht sehr tief und es sieht so aus, als würden die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen nicht stimmen. Das Mittelfeld steht zu nah an der Abwehr, zum Sturm klafft eine Lücke.

18.46: Halbzeit, 2:0 für Gladbach. Hochverdient. Für mich die bisher beste Saisonleistung. So aggressiv hat die Mannschaft bisher noch nicht gespielt, so gut noch nie im System gestanden und so abgewichst noch nie die Möglichkeiten genutzt.

18.43: Erste Großchance für Fürth. Ein Flanke kann die Gladbacher Abwehr nicht klären. Die verunglückte Kopfball-Abwehr fällt Nehrig am Fünfereck auf den Fuss. Heimeroth kommt mit einer Hand an den wuchtigen Schuss und Rösler schlägt den Ball raus.

18.40: Labbadia wird in der Halbzeit sicher einige taktische Anweisungen geben. Fürth versucht es fast immer durch die Mitte, doch da steht ein massives Dreier-Mittelfeld in Schalke-Manier vor der Viererkette. Über Außen geht hingegen fast nichts.

18.36: Das Tempo ist raus aus dem Spiel. Gladbach hat verständlicherweise die Defensive verstärkt und lässt Fürth erfolglos anrennen. Die eigenen Angriffe werden nicht mehr so konzentriert und konsequent durchgezogen.

18.32: *Karaokemodus ein* Ein Freund ein guter Freund, das ist das schönste was es gibt auf der Welt *Karaokemodus aus*

18.24: Der Schlüssel zum bisherigen Spiel liegt im Mittelfeld. Bei Kontern kommt Rösler aus der Tiefe und hat unglaublich viel Platz. Wo ist der in der bisherigen Saison so hochgelobte Judt? Jedenfalls nicht da wo er zu stehen hat, denn Rösler kann bei den schnellen Angriffen den Ball kilometerweit führen und völlig unbedrängt auf die Außen verteilen.

18.17: TOOOR für Gladbach! 2:0 durch Friend! Erneut wurde der Angriff eingeleitet durch den bisher überragenden Rösler. Diesmal passt er auf die anderen Seite, auf Vandenbergh. Der flankt scharf halbhoch rein. Neuville stochert den Ball Richtung Tor. Den ersten Versuch kann Kirschstein noch abwehren, beim Abstauber wird er von Friend passgenau getunnelt.

18.13: Gladbach schlägt Fürth bisher mit den eigenen Mitteln. Es ist ganz eng in der VfL-Hälfte. Sieben Leute pressen auf einem Gürtel von zehn Metern gegen den Ball. Folge: Viele erzwungene Abspielfehler. Nach einem Ballverlust steht die Spielvereinigung jedoch in Nullzeit wieder in Abwehrformation.

18.09: TOOOR für Gladbach. Kopfball Friend. Rösler setzt bei einem Konter Ndjeng auf Außen ein. Der schlägt eine unglaublich präzise hohe Flanke auf den langen Pfosten, wo Friend aus spitzem Winkel einnickt. Fantastischer Angriff!

18.05: Bisher erfüllt das Spiel voll die unten beschriebenen Erwartungen. Die Fürther gehen sofort drauf und sind nach einem Fehler des Gegners schnell in Strafraumnähe. Gladbach findet aber immer wieder mal eine gute Kombinationsmöglichkeit und schafft es, die Flügel in Grundliniennähe in Aktion zu bringen.

Gefährlichste Aktion: Ein einer Ecke folgenden Kopfball von Fürth wird auf der Linie geklärt - allerdings hatte der Ball nicht das Tempo, gefährlich zu werden.

17.54: Heute ist so etwas wie der Spieltag der modernen Erfolgs-Trainer. Labbadia, Luhukay, Klopp, Hock, Rangnick müssen alle ran. Fehlt eigentlich nur noch Robin Dutt mit Freiburg.

Gladbach läuft mal wieder in hellblau auf. In der Aufstellung hat sich wenig geändert. Marin soll laut Luhukay geschont werden, für ihn spielt Vandenberg. Bei Fürth setzt Labbadia auf Nehrig im Sturm, für ihn muss Rensing weichen, der bisher immerhin schon viermal getroffen hat.

Fürth heute im Geburtstags-Trikot. Die Stadt wird 1.000 Jahre alt, als Geschenk an sie (und eventuelle auch an die eigene Vereinskasse) trägt das Team einmalig ein schwarz-goldenes Jersey.

Gladbach: Heimeroth - Voigt, Brouwers, Daems, Levels - Vandenbergh, Paauwe, Rösler, Ndjeng - Friend, Neuville

Fürth: Kirschstein - Felgenhauer, Karaslavov, Biliskov, Achenbach - Judt - Adlung, Lanig, Burkhardt - Nehrig, Maierhofer

17.40: Ich freu mich auf ein vielleicht unerwartetes Spitzenspiel. Fürth war vor der Saison ganz schwer einzuordnen. Bruno Labbadia wurde als potentieller Erfolgstrainer gehandelt, musste jedoch mit schwierigen Bedingungen zurecht kommen. Bisher hat er die Aufgabe besser gelöst als von den größten Optimisten erwartet.

Dabei steht die Spielvereinigung völlig zurecht weit oben. Vor ihr habe ich mehr Respekt als noch vor wenigen Tagen vor Köln. Das System funktioniert bisher perfekt, die Mannschaft kann sehr früh großen Druck ausüben und es ist für den Gegner ganz schwer, den Ball überhaupt in Strafraumnähe zu bringen.

Gladbach kann durch individuelle Klasse und Kombinationssicherheit sicher mehr ausrichten als die durchschnittliche Zweitligamannschaft. Der größte Trumpf könnte jedoch die Gefährlichkeit bei Standards sein. Denn auch wenn es aus dem Spiel heraus schwierig ist, gegen Fürth Torgefahr zu entwickeln, werden diverse Freistöße von Ndjeng auf jeden Fall für Gelegenheiten sorgen, die bisher in beinahe jedem Spiel erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Auf der anderen Seite ist Gladbach in der Defensive anfällig und fängt sich meistens ein bis zwei Tore. Labbadias Jungs scheinen perfekte Laufwege zu haben, was dafür spricht, den ein oder anderen Konter setzen zu können. Sollte es Fürth also gelingen, den eigenen Kasten sauber zu halten, sind drei Punkte für sie wahrscheinlich.

Uli Hoeneß mal wieder in Top-Form

So kennen wir ihn den Ulli. Unsinn, den er gestern erzählt hat, interessiert ihn nicht, wenn es um seine Jungs geht.

Denn gestern noch hat er selbst Michael Rensing trotz nur weniger Profi-Einsätze in den Himmel gejubelt und einen Stammplatz in der Nationalmannschaft gefordert. Heute dagegen faucht er Fernsehreporter an, die von ihm ein kleines Lob Richtung Toni Kroos erwarten. Stattdessen bekam eben jener Beinahe-Nationaltorhüter einen auf den Deckel, weil ihn der Hype um ihn zu Kopf gestiegen sei.

Aber er war ja niemals anders, der Ulli, und meint das auch gar nicht ernst, sondern betreibt einfach nur Psychologie über die Medien.

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